wasserbetten-whirlpools.co.za

In den Fängen vom Kaufhausdetektiv

Mai 27th, 2009 · No Comments

Dass ein Kaufhausdetektiv anwesend sein könnte, berücksichtigen viele Menschen nicht, die sich in der Absicht, etwas zu stehlen, in einem Geschäft aufhalten. Dabei gibt es nahezu in jedem größeren Laden Überwachungsanlagen oder eben einen Detektiv, um die Diebe von ihrem Erfolgserlebnis abhalten zu können. Was es für die großen Handelsketten jedes Jahr für einen Umsatzverlust ist, ist den Leuten, die gerne etwas in ihre Hand- oder Jackentasche packen, und es mitnehmen, ohne es zu bezahlen, wahrscheinlich egal. Die trickreichen Diebe lassen sich alles Mögliche einfallen, um die Kaufhausdetektive in die Irre zu führen.

Da gibt es ganze Gruppen von Teenagern, von denen sich ein Teil besonders auffällig verhält, um den Kaufhausdetektiv auf ihre Spur zu locken. In der Zeit, in der der Detektiv mit den Freunden beschäftigt ist, packen sie ihre Taschen voll, und verlassen schnell den Laden. Die Kumpel, die den Ermittler ablenken sollten, haben ja nichts zu befürchten; sie haben ja nicht gestohlen. Diese Maschen sind den Profis aus dem Detektivbüro jedoch durchaus bekannt. Wird in einem Laden besonders viel gestohlen, lohnt es sich für den Betreiber des Geschäftes durchaus, mehrere Detektive zu beschäftigen. Während der eine dann möglichst darauf bedacht ist, unauffällig hinter verdächtigen Personen hergehen zu können, beobachtet der andere über dreh- und schwenkbare Kameras den Rest des Ladens, um erkennen zu können, ob hier vielleicht ein ganzes Team am Werk ist.

Auch Taschen mit doppeltem Boden, und viele andere mögliche Verstecke sind einem Kaufhausdetektiv durchaus bekannt. In seiner Ausbildung lernt der Ermittler, genauer auf das Verhalten der Kunden zu achten. Nervöse Blicke, betont unauffälliges Verhalten oder auch mitgebrachte Taschen, die besonders groß sind, werden sofort entdeckt. Auf diese Menschen wird dann ein besonderes Augenmerk gerichtet. Natürlich gibt es auch noch viele andere Variationen, mit denen Diebe ihre Beute machen wollen. Die Trickkiste reicht sogar soweit, dass sich die Menschen Werkzeuge mit in ein Geschäft nehmen, mit denen sie Sicherheitsetiketten von den Waren entfernen können.

Hat der Kaufhausdetektiv eine verdächtige Person entdeckt, wird diese bis zum Verlassen des Ladens observiert. Stellt sich heraus, dass sich der Verdacht wirklich bestätigt, und ein Diebstahl beobachtet wird, wird die Person sofort gefasst. Unauffällig wird der überführte Ladendieb in das Büro vom Kaufhausdetektiv geführt. In der Regel wird nun sofort die Polizei informiert, die sich dann um die strafrechtliche Verfolgung des Vorfalls kümmert. Eine Person durchsuchen darf der Kaufhausdetektive nicht; hierzu muss er die Polizeibeamten um Hilfe bitten. Dennoch hat er durch seine Beobachtungen eine wichtige Hilfe dazu geleistet, wieder einen Dieb dingfest machen zu können.

Oftmals versuchen sich vor allem weibliche Straftäter, durch falsche Beschuldigungen gegenüber dem Kaufhausdetektiv, aus der Affäre zu ziehen. Von sexueller Belästigung und Nötigung ist die Rede; dabei will die überführte Person nur von ihrer eigenen Straftat ablenken. Solche Angelegenheiten gehören aber zum täglichen Brot eines Detektivs, der in einem Kaufhaus auf der Suche nach Ladendieben ist.

Für die Unternehmen, vom einzelnen Elektromarkt bis hin zur großen Handelskette, lohnt es sich auf jeden Fall, einen Kaufhausdetektiv, beziehungsweise ein ganzes Team davon, zu beschäftigen. Auch wenn der Einsatz der Ermittler eine Stange Geld kostet, ist dies immer noch günstiger, als Monat für Monat riesige Umsatzeinbußen durch gestohlene Ware verzeichnen zu müssen. Ob ein Kaufhausdetektiv mit einem Festgehalt oder quasi auf Provisionsbasis angestellt ist, ist von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich. Für die Ladendiebe gibt es meistens ein befristetes oder lebenslanges Hausverbot und natürlich gerichtliche Konsequenzen.