Egal, ob man selbst der stolze Besitzer vom Swimmingpool im Garten oder im Haus ist, oder ob man an einem öffentlichen Pool sitzt: Hier gibt es eine Menge Gefahren, die lauern, wenn man nicht die entsprechenden Vorkehrungen trifft oder sich die Menschen beim Badevergnügen nicht verantwortungsbewusst verhalten. Für den eigenen Pool empfiehlt es sich auf jeden Fall, eine Versicherung abzuschließen, und dabei auch Informationen einzuholen, wie man alle möglichen Risiken am besten ausschließen kann. Ob man sich hier an den Hersteller der Pools wendet, oder ein Gespräch mit dem Versicherer führt, Informationen über die Unfallverhütungsvorschriften bekommt man von vielen Seiten.
Das größte Debakel kann entstehen, wenn Menschen im oder um den Swimmingpool herum Alkohol zu sich nehmen. Da kann man noch so gut ausgerüstet sein: Diese Menschen werden zu einem unkalkulierbaren Risiko, weil sie in ihrem Rausch eine Gefahr für sich und für alle Anwesenden werden können. Ein leichtes Torkeln reicht schon aus, um zu fallen, und sich so zu verletzten, dass man bleibende Schäden zurückbehält oder ertrinkt, wenn man ohnmächtig ins Wasser fällt. Die Poolparty ist vollkommen in Ordnung, wenn niemand über die Stränge schlägt; zumindest sollte aber immer jemand nüchtern bleiben und quasi als Bademeister im eigenen Schwimmbad fungieren.
So wie es in jedem öffentlichen Swimmingpool verboten ist, vom Beckenrand einfach in das Wasser zu springen, so sollte man dies auch im eigenen Pool verbieten, wenn mehrere Personen, wie etwa die Kinder mit ihren Freunden, darin Spaß haben wollen. Schnell ist man ausgerutscht und springt statt ins Wasser auf den Beckenrand. Auch auf Menschen kann man hier landen, wenn man nicht genau aufpasst und man unglücklicherweise genau in dem Moment einen Sprung ins Wasser wagt, wenn jemand anders hier vorbei schwimmt. Gerade, wenn Kinder im Pool sind, müssen einige Regeln aufgestellt werden, und Ermahnungen erfolgen, im Rahmen derer man die Gefahren erläutert.
In allen Bereichen, die mit nassen Füßen betreten werden, sollten Gummimatten ausgelegt werden, die ein Ausrutschen verhindern können. Auch Badeschuhe sind nicht immer zuverlässig, wenn es darum geht, einen festen Stand zu bewahren. Die Matten sind vergleichsweise billig, wenn ma bedenkt, wie viel Ärger man in einem Schadensfalle haben könnte. Schon von der Umkleidemöglichkeit weg muss man einen sicheren Weg garantieren können, und alle Besucher am Swimmingpool darauf hinweisen, dass dieser auch zu benutzen ist. Natürlich muss man sich auch, wenn man bei Freunden mit eigenem Pool zu Besuch ist, an deren Regeln halten.
Wie auch in den öffentlichen Bädern muss man darauf achten, dass Kinder nicht nur dann, wenn sie im Wasser sind, sondern auch, wenn sie um den Swimmingpool herum spielen, ausreichend gesichert sind. Schwimmflügel und Schwimmreifen bieten hier einigermaßen Sicherheit, können in manchen Fällen ein Ertrinken jedoch nicht verhindern. Ein Rettungsring, eine Stange, mit der man Nichtschwimmer aus dem Wasser ziehen kann, wenn sie einmal unbeabsichtigt hineingefallen sind, sowie eine Aufsichtsperson sind unabdingbar. Kinder im Pool sich selbst zu überlassen, kann sehr gefährlich sein; hier reicht auch eine Videoüberwachung nicht aus, die man von einem anderen Ort aus per Monitor überwachen kann. Bis man den Pool von dort aus erreicht, kann alles zu spät sein.
Der eigene Swimmingpool ist eine Aufgabe, die man erst einmal bewältigen muss. Auch finanziell bedeutet er eine beachtliche Belastung, wenn man nur einmal den Wasserwechsel und die Zusätze betrachtet. Am wichtigsten ist es jedoch, für sich selbst und alle Besucher für ein möglichst sicheres, reibungsloses und hygienisches Badevergnügen zu sorgen. Solange man sich nicht sicher ist, auch wirklich alle Vorkehrungen getroffen zu haben, dass Besuchern nichts geschehen kann, sollte man niemanden Fremdes in das Bad lassen. Reichen die Sicherheitsmaßnahmen nämlich nicht aus, zahlt keine Versicherung, wenn wirklich einmal etwas passieren sollte.
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