Wasserbetten tragen immer noch den faden Beigeschmack mit sich, dass man in ihnen seekrank werden könnte. Hartnäckig hält sich dieses Vorurteil. Hier wird nun aber einmal endgültig aufgeräumt mit dem lästigen Gerücht, dass Wasserbetten seekrank machen können.
Wasserbetten sind längst nicht so instabil, wie man immer annimmt. Zwar erfordert dies ein korrektes Befüllen des Wasserkerns, aber da das in der Regel von den Fachmännern oder Fachfrauen durchgeführt wird, ist eine stabile Schlafunterlage durchaus gesichert. Entgegen aller Meinungen wird auch nicht der Partner durchgeschüttelt, wenn man selbst etwas später zu Bett geht.
Doch nun die Erklärung zum ganzen Irrtum. Wasserbetten sind stabil aufgrund der integrierten Stabilisatoren. Dies bedeutet, das Wasser wird nicht im ganzen Wasserbett hin- und herschwappen können. Es müsste also schon mit viel, viel Anlauf ins Bett gehopst werden, damit der Partner tatsächlich aufwachen würde, und genau dieses Ergebnis hätte es aber auch in dieser Situation bei einem Bett mit normalen Federkernmatratzen.
Wenn man dann im Wasserbett liegt, und sich von einer Seite auf die andere dreht, wird durch die Stabilisatoren verhindert, dass das Wasser bis zum Bettnachbarn rüberschwappen kann. Das heißt, der Partner bekommt gar nichts mit, wenn man sich selbst dreht. Zwar wird bei den Bewegungen das Wasser unter einem selbst – durch die veränderte Belastung – verdrängt, dies ist aber in so geringem Maße, dass man selbst davon nicht noch minutenlang nach schwimmt.
Die Gefahr, dass Wasserbetten eine Seekrankheit auslösen könnten, ist daher überhaupt nicht gegeben und kann getrost endlich mal begraben werden. Schluss mit diesem Vorurteil – Wasserbetten sind so ziemlich das Beste, was dem eigenen Körper passieren kann.
