Kammerjäger sind der ideale Ansprechpartner, wenn Wespen sich als ungebeten Gäste rund um das Haus angesiedelt haben. Gegen einzelne Störenfriede, die sich verirren, hilft es, sich einfach ruhig zu verhalten, bis das Tier wieder seiner Wege fliegt; doch haben sich Wespen direkt am oder gar im Haus angesiedelt, können sie sehr schnell zu einer wahren Plage werden. Das Vorkommen der Wespen ist von Jahr zu Jahr verschieden, und richtet sich unter anderem auch danach, wie der vergangene Winter ausgefallen ist.
Wegen wenigen Wespen, die bei einer Grillfeier stören, muss man keinen Kammerjäger holen. Hier werden die Tiere von den verlockenden Düften angelockt. Sicher kann auch diese Situation unangenehm sein, und mit dem einen oder anderen Stich enden, doch großer Handlungsbedarf besteht hier nicht. Nach Wespen zu schlagen, hat nur dann Sinn, wenn sie sich irgendwo zur Nahrungsaufnahme niedergelassen haben, und sie mit einem gezielten Schlag sicher erlegen lassen. Solange sie fliegen, sollte man sie keinesfalls durch wilde Armbewegungen reizen, da sie sich sonst angegriffen fühlen, und stechen.
Kammerjäger haben ihre eigenen Methoden. Selbst mit Sprays gegen schwirrende Wespen anzukämpfen, kann sehr gefährlich sein. Auch hier besteht die Gefahr, dass die Tiere wild werden und drauf los stechen, bevor das Insektenvernichtungsmittel wirken kann. Wenn einzelne Tiere besprüht werden, dann nur mit einem Haarspray, welches die Tiere flugunfähig macht, weil die Flügel verkleben. Hat man ein Wespennest im oder am Haus, und nimmt die Plage kein Ende, empfiehlt es sich, doch lieber den Kammerjäger zu rufen, der das Nest entweder umsetzt, oder es ausmerzt.
